Braune Umtriebe

Im Nachrichtenmagazin SPIEGEL vom 13. Februar diesen Jahres war zu lesen: „Während die Partei NPD seit einigen Jahren schrumpft, wachsen die freien Neonazi-Verbände, die sich von nichts und niemandem etwas sagen lassen.” In derselben Woche folgten rund 50 Interessierte der Einladung der DGB-Jugend ins Bad Hersfelder Buchcafé. Thema des Abends waren „Braune Umtriebe in der Region”. Referentin Kirsten Neumann vom Mobilen Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus Hessen informierte über die hiesige rechtsextreme Szene. Im Rahmen ihrer Tätigkeit berät sie unter anderen Kommunen und Schulen zum Umgang mit Neofaschismus. Sie appellierte an die Anwesenden: „Es geht nicht ohne euch, ihr seid die Expert/innen. Wenn sich etwas ändern soll, müssen wir gemeinsam aktiv werden“ Für die 42-jährige Soziologin aus Kassel gilt vor allem das Rezept: „Wir bauen auf die couragierten Bürgerinnen und Bürger vor Ort“. Besucher/innen der Veranstaltung berichteten in der anschließenden Diskussion von ihren Erlebnissen: von Nazis, die auf Schulhöfen CDs mit rechtsradikaler Musik verteilten. Von Anschlägen auf das Parteibüro der Partei Die Linke in Bad Hersfeld, Einschüchterungen von Andersdenkenden über E-Mails und die Online-Community Facebook sowie von einem tief verwurzelten Alltagsrassismus aus der Mitte der Gesellschaft. André Schönewolf, Jugendbildungsreferent der DGB-Jugend in Nordhessen, zeigte sich zufrieden. „Die große Teilnahme über alle Altersgrenzen hinweg zeigt, dass es im Landkreis Bedarf gibt, sich über die neonazistischen Umtriebe vor Ort auszutauschen. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Nazis hier breit machen.” printzip-Mitarbeiter Timo Schadt fragte nach bei Kirsten Neumann:

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Im Interview: Philip Bölter

Der in Rasdorf lebende Musiker Philip Bölter ist ab 6. Oktober für zwei Monate auf Tour. Mit von der Partie sind Daniel Schild (Drums) und Benjamin Gärtner (Bass). Im nächsten Frühjahr gibt es auch ein neues Album des 23-jährigen Musikers, Songwriters und Produzenten. Vorab erscheint am 7. Oktober die EP „Bölter". Darauf finden sich sechs neue Stücke, die beweisen, dass Philip im Bereich Folk zuhause ist. Sein Stil ist authentisch, warm und eindringlich. Seine Songs überzeugen durch sein Gespür für Melodien. Seine Stimme komplettiert seine Musikalität. Als Anspieltipps der EP sei an dieser Stelle auf den Opener „Four Wheels Turning" sowie „Stone" verwiesen.

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Im Interview: Horst Lichter

Seit zehn Jahren ist Horst Lichter Fernsehkoch mit steigender Beliebtheit. Für ihn steht fest: „Mein Körper ist mein Tempel und irgendwie reimt sich auf das Wort ‚Tempel’ Knäckebrot überhaupt nicht. Und das Wort ‚mager’ – wo das schon vorkommt, das ist nichts für mich. Magerquark, Margarine, bah… das esse ich nicht!"
Menschen, die zweieinhalb Stunden mal alles um sich herum vergessen wollen, alle Sorgen, alle Nöte und die mal die Wahrheit hören und dabei Tränen lachen möchten, die lade ich ganz herzlich am 30. Oktober in die Esperantohalle nach Fulda ein. Ich werde Sie nicht enttäuschen!"
Auf der folgenden Seite steht Horst Lichter printzip-Mitarbeiter Timo Schadt im Interview Rede und Antwort unter anderem zur Frage „Kann denn Butter Sünde sein?"

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Interview: Unheilig

Am 18. Juni 2011 kommt „Unheilig" nach Fulda in die Messegalerie Sickels. Hinter diesem Bandnamen steht „der Graf". Über den Musiker weiß man nicht viel, er hütet sein Privatleben gut und gibt inzwischen auch nicht mehr allzu viele Interviews. Die Tour „Heimreise" ist vielenorts ausverkauft. Auch in Fulda gibt es nur noch Restkarten. Im Februar 2010 erschien das Album „Große Freiheit", welches zum längsten auf eins platzierte deutsche Album aller Zeiten wurde. Zurzeit sitzt der Graf in seiner Heimatstadt Aachen im Studio und arbeitet an seinem neuen Album. Timo Schadt telefonierte für das printzip in einer Arbeitspause mit dem Musiker.

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Walther Keim: Glück ist Zufriedenheit

Dalí – Chagall – Hundertwasser. Diese illustren Namen der Bildenden Kunst hat Prof. Dr. Walther Keim zumindest für die Dauer einer Ausstellung mit dem beschaulichen Fachwerkstädtchen Rotenburg an der Fulda assoziieren lassen. Bis zum 15. Mai läuft in der einladenden Jugendstilvilla des Museums für zeitgenössische Kunst, Kultur und Karikatur (Muzkkka) die Ausstellung von Friedensreich Hundertwasser sowie seines japanischen Künstlerkollegen Shoichi Hasegawa.

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