Im Gespräch mit Udo Pollmer

udo-pollmer.jpgLebensmittelchemiker Udo Pollmer (56), bekannt für seine unkonventionelle Sichtweise auf Ernährungsthemen, ist gern gesehener Gast in diversen Talkshows im Fernsehen. Er war mehrere Jahre lang Lehrbeauftragter für Haushalts- und Ernährungswissenschaften an der Fachhochschule Fulda. Pollmer ist seit 1995 wissenschaftlicher Leiter des von ihm gegründeten Vereins Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften e. V. (EU.L.E.) in München.
Am Dienstag, den 14.12.2010, wird er ab 19 Uhr im café chaos an der Hochschule in Fulda einen öffentlichen Vortrag halten.
Timo Schadt sprach mit Udo Pollmer über Biolebensmittel und deren Ökobilanz.

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Food Coop Gründung

Am 20. Oktober trafen sich an die 70 Menschen im Fuldaer Umweltzentrum, um eine so genannte Food Coop zu gründen. Zunächst galt es, sich hinsichtlich der Beweggründe auszutauschen. Also wer, wie und warum in einer Lebensmittel-Einkaufsgemeinschaft mitmachen möchte.
Der Bedarf an bezahlbaren regionalen Bio-Produkten stellte sich dabei nicht überraschend als zentrale Motivation heraus. Solch ein Kollektiv schien zudem einigen Anwesenden als Möglichkeit des sozialen Webens. Beginnend beim Austausch von Rezepten, die insbesondere saisonale Produkte und vielleicht auch vergessene berücksichtigen, über Besuche auf Bauernhöfen, deren Produkte bezogen werden sollen, bis hin zur Idee, dass Interessierte bei Erzeuger/innen Produkte selbst ernten möchten.

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Der Wandel der Meere

Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Ozeanen bedeckt. Die ansteigenden Temperaturen des Weltklimas wirken sich hier am dramatischsten aus. Die Rede ist vom Anstieg des Meerwasserspiegels als Folge der thermischen Ausdehnung des Wassers. Denn wärmeres Wasser hat eine geringere Dichte. Zusammen mit der Abschmelze der Poolkappen folgt unausweichlich sowohl die schlagartige als auch schleichende Überflutung von Küsten Doch nicht nur am errosionsgefährdeten Ufer sind die Auswirkungen sichtbar. Fische und sonstige Meeresbewohner sind auf eine spezifische Temperatur eingestellt. Steigt diese in ihrem Lebensraum an, kommt es beispielsweise zu einer Veränderung der Vegetation und der Ansiedlung von Nahrungskonkurrenten. Biologische Vielfalt geht verloren.

 

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Gewusst wie - Sich als Verbraucher gegen die Überfischung stellen

Gerade Meeresfisch versorgt den Menschen mit hochwertigem Eiweiß, wertvollen Fettsäuren, Vitaminen, Jod und weiteren Mineralstoffen sowie Spurenelementen. Damit die Quelle für dieses gesunde Lebensmittel nicht versiegt, sind Politik und Fischereiwirtschaft gefragt", fordert Monika Bracht, Leiterin der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in Fulda, hinsichtlich der Überfischung der Meere.

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Fairer Handel

Können wir jetzt auch schon gutes, besseres Klima kaufen? Nein – aber wir können durch unser Kaufverhalten dazu beitragen, dass die globale Erwärmung der Erde etwas aufgehalten wird.

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