EinBlick Ausgabe September 2015

Hier geht zum Veranstaltungskalender EVENTuell

Es ist keine Frage nach dem „Ob“, sondern die nach dem „Wie“, welche das Bündnis „bunt statt braun Hersfeld-Rotenburg“ in Zusammenarbeit mit dem Ausländerbeirat Bad Hersfeld mit einer Veranstaltung in der Stadthalle Bad Hersfeld am 16. September zu beantworten sucht. Es geht um die „Flüchtlingsthematik“. Aus Gründen der humanen Verantwortung kann nämlich nicht unerwünscht sein, dass Menschen auf der Flucht in Europa, Deutschland, Osthessen und in unserer Stadt oder unserem Ortsteil Zuflucht geboten bekommen. Große wirtschaftliche Not, Kriege, Folter und Verfolgung – Gründe gibt es viele, aus denen Menschen die strapaziöse und teils lebensgefährliche Reise aus ihren Heimatländern hier her zu uns antreten. Nicht alle Menschen leben so privilegiert mit kleinen Alltagssorgen, wie: Welches Hemd ziehe ich heute Morgen an? Wo gehe ich heute Mittag zum Essen hin? Welchen Film schaue ich mir am Abend im Kino oder vor dem Fernseher an? weiterlesen

Open Flair Festival 2015

Beim diesjährigen Open Flair Festival entstanden die nun folgenden Bilder. An diesem Wochenenden liefen Donots, Farin Urlaub, Marteria, K.I.Z., Kraftklub, Olli Schulz, Katzenjammer, Acollective, Guano Apes, Triggerfinger, Antilopen Gang und viele andere in Eschwege zu Höchstformen auf. printzip-Fotograf Timo Schadt war dabei.

Farin Urlaub Racing Team

Das Farin Urlaub Racing Team war eines der Highlights beim Open Flair Festival 2015 am Sonntag, dem 9. August. Das printzip war eines von nur sieben Medien, das fotografieren durfte und an dieser Stelle 10 Fotos veröffentlichen kann.

Beatsteaks

Jutta Ditfurth Vortrag und Diskussion

Zu einem Vortrag Moderner Antisemitismus, Querfront und völkische Bewegung war Jutta Ditfurth am 30. Juni 2015 in Fulda. Die politische Aktivistin, Buchautorin und Soziologin sprach vor rund 120 Menschen die trotz schönen Wetters ins Kulturzentrum Kreuz gekommen waren.                                    weiterlesen
                                                                Fotos: Julia Büchner / Text: Timo Schadt

Festspiele: KOMÖDIE DER IRRUNGEN

Können Festspiele zu laut sein, zu bunt sein, zu viele Stars haben? Muss die Weite der Ruine unbedingt in die Handlungen auf der Bühne einbezogen werden? Ist ansonsten die Ehrwürdigkeit der Stiftsruine dadurch zu beschädigen? Wer hat von einem Intendanten, Dr. Dieter Wedel, Theaterhochkultur erwartet? Ist es nicht schön, dass sich nur über den Einsatz moderner Tontechnik beschwert werden kann und nicht darüber, dass ein nicht ganz so stimmgewaltiger Schauspieler in den hinteren Rängen nicht zu verstehen ist, wie das in den Vorjahren durchaus vorkam?
Was sicherlich zählt ist, dass die Bad Hersfelder Festspiele beim Publikum ankommen. Unterhaltung war gefragt und wird 2015 abgeliefert. Nicht die Theaterkritiker, sondern die Menschen, die viel Geld für eine Eintrittskarte hinblättern, müssen zufrieden sein. Dass wie in der von Wedel inszenierten Komödie der Irrungen (siehe Fotos) jede Menge Gesichter – bis zur Nebenrolle – auftauchen, die zumindest dem älteren Publikum aus dem Fernsehen bekannt sind, ist sicherlich nicht schädlich. Dass jede Menge B-, C- und sogar einige A-Promis auf dem erstmals ausgebreiteten roten Teppich vor der Stiftsruine schreiten, mag albern erscheinen. Doch gibt es dem osthessischen Provinz-Städtchen im Fokus der nationalen Medien ein außergewöhnliches Gewicht und lässt die Einheimischen nicht schlecht staunen. Ob die wirtschaftliche Bilanz am Ende stimmt, steht sicherlich auf einem anderen Blatt. Wer ohne Ende prominente Darsteller sehen möchte, kann nicht davon ausgehen, dass Dr. Wedel sie den Bad Hersfeldern umsonst besorgt. Eine Antwort auf das Schmierentheater, um den geschassten Intendanten Holk Freytag im vergangen Jahr hätte jedenfalls kaum treffsicherer ausfallen können. Für den vermeintlich beschädigten Ruf der Festspiele und sicherlich nicht zuletzt für den des demnächst wieder zur Wahl stehenden Bürgermeisters muss die aktuelle Festspiel-Saison als Glückssträhne gewertet werden.          

                                       Fotos: Julia Büchner & Timo Schadt / Text: Timo Schadt

Festspiele: CABARET

Cabaret, das diesjährige Musical der Hersfelder Festspiele entführt ins schillernde Berlin der 30er Jahre. Es erzählt das Schicksal von ganz verschiedenen Menschen, die immer wieder miteinander kollidieren. Im Zentrum der Handlung steht der Kit-Kat-Club, ein Ort der ständigen Katharsis. Der Aufstieg der Nazis wird thematisiert und welche Auswirkungen dies auf das Leben der einzelnen Charaktere hat. Das Ganze läuft auf einer raffiniert gebauten mehrstöckigen Drehbühne, welche perfekt ausgenutzt wird. Herrliche Kostüme, kreative Maske, abwechslungsreiche Aufstellungen und Choreografien. Dem Ganzen setzt Helen Schneider als Conférencier die Krone auf (siehe unten zusammen mit Rasmus Borkowski). Doch auch das übrige Ensemble kann sich hören und sehen lassen. Insbesondere Bettina Mönch, Helmut Baumann und Judy Winter (siehe oben) glänzen in ihren Rollen. Und Christoph Wohlleben hat ein perfektes Orchester arrangiert. Die musikalisch wie schauspiel-erisch hervorragende Darbietung kam beim Premierenpublikum am 19. Juni bestens an. Lange anhaltender stehender Applaus war dessen Antwort auf einen ausgesprochen unterhaltsamen Abend.                       

                                                           Text: Jamil Schadt / Fotos: Timo Schadt

Festspiele SOMMERNACHTS-TRÄUMEREIEN

Sommernachts-Träumereien wird im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele nach dem Drama von  Shakespeare in der Regie von Joern Hinkel gezeigt. Die Aufführung wird hierbei nicht in der Stiftsruine gespielt, sondern im Park davor. Diese offenere Location wird der verträumten Atmosphäre des Stückes gerecht und unterstützt den Plot, der zu einem großen Teil im Wald spielt - also eine sehr gut umgesetzte Idee.
Das Stück ist ein Verwirrspiel über Liebe, Neid und Verrat, in welches sich neben
Menschen auch noch Götter und andere übernatürliche Gestalten einmischen. Die Bilder entstanden bei einer Fotoprobe. Kostüme und Bühne waren noch in der Mache, sodass den Fotografen am 18. Mai auch nur ausgewählte Motive geboten werden konnten.

Bündnisgründung: "Bunt statt braun"

Am Dienstag, den 12. Mai gründete sich im Buchcafe Bad Hersfeld ein Bündnis „Bunt statt braun“ gründen. Das nächste Treffen ist am Dienstag den 14. Juli, 18 Uhr am selben Ort. Nachfolgend der Gründungsaufruf von Timo Schadt von der
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten VVN-BdA Regionalgruppe Osthessen: weiterlesen

Buchcafé nun am Brink in Bad Hersfeld

Am 18.4.2015 eröffnete das Buchcafé am neuen Standort (am Brink 11 in Bad Hersfeld) seine Pforten. Zahlreiche Freunde und Mitglieder des Trägervereins folgten dem Eröffnungsprogramm.

Esther Bejarano & die Microphonmafia

800 Menschen besuchten am Abend des 17.4.2015 Konzert und Rahmenprogramm in der Organgerie Fulda. Die 90jährige Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano begeisterte das Publikum.

Besuch in Buchenwald

Feierlichkeit zu 70 Jahre Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am 12.04.2015 - Ein Bus mit Menschen aus Fulda und Bad Hersfeld war dazu angereist

afd & pegida fischer v. rechten ufer

Rund 300 Besucher verfolgten die Diskussionsveranstaltung am 9.2.2015 in der Stadthalle Bad Hersfeld

Fulda stellt sich quer

Eindrücke von der Demo gegen Fremdenfeindlichkeit für eine Offene Gesellschaft in Fulda vom 26.1.2015: