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Das printzip 8-2018 erscheint am 30. Juli 2018

 

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2018

In der Sackgasse

Die deutsche Autoindustrie kämpft mit Rückrufen, Strafzahlungen, Produktions- und Auslieferungsstopps und scheint bei der Elektromobilität den Anschluss zu verlieren.

 

Der heimischen Wirtschaft geht es scheinbar gut. In 2018 wird das Bruttoinlandsprodukt laut Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Die deutsche Automobilindustrie konnte 2017 gegenüber 2016 ihre weltweiten Absatzzahlen um 4,1 Prozent auf circa 16,5 Millionen Fahrzeuge steigern. Zu verdanken ist diese Entwicklung vor allem dem guten Absatz von Geländewagen, der um 25,7 Prozent zunahm. Und auch die obere Mittelklasse (12,4 Prozent) und die Oberklasse (14,6 Prozent) konnten nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) entsprechend zulegen, während es jeweils im Segment der Klein- und Kleinstwagen leicht Berg ab ging. Trotz Abgasskandal haben sich die Verkaufszahlen der „Schlachtschiffe“ also überraschend positiv entwickelt.

Insgesamt wurden weltweit 2017 rund 73,5 Millionen Personenkraftwagen sowie rund 23,8 Millionen Nutzfahrzeuge produziert. Die Deutschen sind prozentual also ganz ordentlich dabei. Doch da sind sie nicht alleine. Überraschend dürfte für viele nämlich sein: Im letzten Jahr machte Chinas Produktion mit 29,8 Prozent rund ein Drittel der weltweiten Produktion in der Automobilindustrie aus – Tendenz steigend.

Ausgerechnet die Fahrzeuge aus „deutscher Wertarbeit“, die in vergangenen Jahren die Statistik nach oben führten, sind nun zu großen Teilen nicht mehr zu verkaufen. Das liegt nicht primär am sich verändernden Geschmack der Kunden.

Es liegt vor allem daran, dass schlicht die gesetzlichen Rahmenbedingungen es nicht mehr zulassen.

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